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Die Fridrich Methode ist eine schnelle, aber komplizierte Methode zum Lösen des Zauberwürfels.

AllgemeinesBearbeiten

Die Fridrich Methode wurde von Jessica Fridrich entwickelt und ist die mit Abstand am häufigsten benutzte Methode aller Speedcuber. Mit der Fridrich Methode ist es möglich, Zeiten unter 10 Sekunden zu erreichen, wie von einigen Speedcubern (z.B. Erik Akkersdijk, Yu Nakajima oder Feliks Zemdegs) gezeigt wurde, allerdings benötigt man dafür viele Algorithmen.

Die Fridrich Methode besteht aus 4 Schritten:

  1. Cross: weißes Kreuz bilden
  2. F2L (First 2 Layers): die beiden unteren Ebenen lösen
  3. OLL (Orientation Last Layer): Steine auf der letzten Ebene richtig orientieren
  4. PLL (Permutation Last Layer): Steine auf der letzten Ebene richtig positionieren

Für alle Schritte gibt es Algorithmen, wobei die ersten 2 Schritte (Cross und F2L) aber auch intuitiv gelöst werden können. Das OLL und das PLL bestehen insgesamt noch aus 78 Algorithmen, allerdings kann man diese umgehen, indem man stattdessen die 2-Look Variante, genannt 4LLL (4-Look Last Layer) anwendet. In dieser wendet man statt dem OLL das 2-Look OLL und statt dem PLL das 2-Look PLL an. Man teilt OLL und PLL jeweils in 2 Teile auf und kann damit die Anzahl der erforderlichen Algorithmen auf 15 reduzieren. Wenn man noch weniger Algorithmen lernen will, kann man es sogar schaffen, durch alternative Lösungen bei den OLL-Fällen und PLL-Fällen (z.B. durch Algorithmen vom Blindfold Cubing) das OLL und PLL mit insgesamt 4 Algorithmen durchzuführen.